Umbau und Sanierung Haus der Kirchenmusik

Seit den 60er Jahren beheimatete der Vorgängerbau des nun neu eingeweihten Hauses der Kirchenmusik die ehemalige „Mütterschule“ sowie nach und nach die Domsingknaben, den Domchor, die Bischöfliche Kirchenmusikschule und den Mädchenchor am Dom. Als pastorales Großprojekt wird sich hier seit Jahrzehnten der musischen- und der Persönlichkeits-Bildung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen verschrieben.  Das in die Jahre gekommene Gebäude wurde jedoch dem stetig wachsenden Bedarf an qualitativ hochwertigen Proberäumen, Nutzungskonzepten sowie den technischen Anforderungen nicht mehr gerecht.

Das Haus der Kirchenmusik fasst die Ecke eines innerstädtischen Blockrandes, vis-a-vis zum Rathaus und zur Rathausgalerie. Es bildet mit diesen den östlichen Auftakt zum Innenstadtkern. Städtebaulich fügt sich das Gebäude mit seiner Putzfassade und der Kubatur in den gebauten Kontext und setzt doch deutlich Neues in den Stadtraum; sei es der aufrechte zeichenhafte Giebel oder das sich öffnende Erdgeschoss mit Blick bis in den begrünten Hof.

Im Respekt vor der Bausubstanz und derer hohen baurechtlichen Ausnutzung des Grundstücks entschied sich Bauherr und Architekt das Gebäude auf seinen Rohbauzustand zurückzuführen und für ein neu ansetzendes „Weiterbauen“, statt ein „Neubauen“.

Bauherr
Bistum Essen

Standort
Essen

Leistung
1-9

Jahr
2021

Fotograf
Florian Monheim

Kenndaten
BGF 1.650 qm